Moderne Malerei, A.Garbe: "FACETTEN", (E)

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    Künstler:
    Andreas Garbe
    Farbkomposition:
    Mehrfarbig
    Format:
    Einteilig
    Breite in cm:
    100
    Höhe in cm:
    100
    Technik:
    Acrylmischtechnik
    Entstehungsjahr:
    2006
    Material:
    Leinwand auf hochwertigem Galeriekeilrahmen (ca. 4 cm tief), Feinste Künstleracrylfarben
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"Moderne Malerei, A.Garbe: "FACETTEN", (E)"

Moderne Malerei hat bei Andreas Garbe viele Gesichter. Eingesetzte Techniken, Farbkompositionen und auch Inhalte folgen bei seinen verschiedenen Serien eigenen Regeln, so dass auch über die Jahre hinweg klare Abgrenzungen seiner Werkskonzepte in der modernen Malerei beobachtet werden können. Bei Facetten handelt es sich um ein Gemälde einer schon früh von ihm etablierten Themen- und Motivreihe, die (zumindest bisher) meist rein informelle Arbeiten enthält, die größtenteils prozessorientiert in einem ungewöhnlich langen Zeitraum entstehen. Das Gemälde "Facetten" ist übrigens auch als Edition in kleiner Auflage hier erhältlich.

Der Künstler über diese Arbeit:

""Facetten" ist eins der ältesten Bilder, die ich noch im Besitz habe. Es entstand für eine Gruppenausstellung mit dem Titel "Kunst & Emotionen".
Da emotionale Belange selten die Themen meiner Arbeiten beeinflussen, entschied ich mich, die für mich wichtigsten Emotionen mit den Farben zu symbolisieren, mit denen sie am häufigsten assoziiert werden. So steht das Rot für Leidenschaft, Liebe - aber auch Ehrgeiz, mit Blau bringe ich vor allen Dingen Treue und Klarheit in Verbindung, während Natürlichkeit und Gelassenheit von der Farbe Braun symbolisiert werden. Zentral in der Bildmitte steht mit Grün der Optimismus und da in unserer Welt auch das Materielle eine wichtige Rolle spielt, steht die Verwendung von Gold für die Gier - die in Maßen und vom Verstand kontrolliert durchaus positive Energie freisetzen kann.

Das Gemälde ist Teil einer Reihe von Arbeiten, die in einem mehrere Monate bis Jahre andauernden Prozess entstehen. Dabei trage ich zunächst willkürlich Farben und andere Materialien, die ich in meiner täglichen Arbeit verwende, auf eine Leinwand auf, bis eine nahezu natürlich anmutende Oberfläche entsteht. Sobald diese Oberfläche meinen Ansprüchen genügt (ich vergleiche sie dann gerne mit dem Ausgangsmaterial eines Bildhauers), beginne ich planvoller zu arbeiten. Ziel ist es dann herauszufinden, welches Bild entstehen soll - denn dies weiß ich bei Beginn der Arbeit an diesen Werken wirklich nie. Dies ist oft der längste Teil des Prozesses, bei dem häufig noch einmal viele Schichten Farbe aufgetragen werden, bis Thema und Motiv endgültig feststehen. Tatsächlich habe ich eins der ersten Werke dieser Reihe seit über 10 Jahren im Atelier stehen und arbeite immer noch nahezu täglich daran.
Das faszinierende und interessante an derartigen Arbeiten ist die Zeit, die die einzelnen Farbschichten wie Sedimente von einander trennt. Da die Schichten nicht flächig, sondern aufgebrochen und reliefartig entstehen, ist die nähere Betrachtung eines solchen Werkes vergleichbar mit einer kleinen Zeitreise. Für "Facetten" habe ich ca. 1 Jahr gebraucht, entsprechend sind die untersten sichtbaren Details im Jahr 2005 entstanden und nur die oberflächlichen Farbaufträge, die letztlich das Sujet formen, im Jahr 2006."


Als Malgrund dient eine bereits auf einen stabilen Holzkeilrahmen gespannte Baumwollleinwand, die den Anforderungen der eingesetzten Maltechnik entsprechend ausgewählt wurde. Moderne Malerei profitiert von der exzellenten Qualität zeitgenössischer Acrylfarben, wie sie auch bei diesem Gemälde eingesetzt wurden.

Die Fotografie der modernen Malerei wurde in unserer Galerie unter Lichtverhältnissen vorgenommen, wie sie nötig sind, um die Farben gut zur Geltung kommen zu lassen. Entsprechend realistisch ist die digitale Wiedergabe des hier vorgestellten Kunstwerks. Dennoch kann es in Abhängigkeit vom verwendeten Bildschirm und dessen Einstellungen zu geringfügigen Abweichungen bei der Farbdarstellung kommen. Das Feedback unserer Kunden zeigt glücklicherweise, dass die Werke in der Realität meist beeindruckender und nuancierter sind, als es digital darstellbar ist.

"Andreas Garbe"

Andreas GarbeIn seinen Arbeiten setzt sich der Künstler insbesondere mit den Eindrücken seiner Reisen, die Ihn zusammen mit seiner Frau um die ganze Welt führen, auseinander. Schwerpunkte sind u.a. landschaftliche Abstraktionen,  untergegangene Kulturen sowie die Konfrontation mit den Konsequenzen menschlichen Handelns. Die Acrylfarbe dient ihm hierbei als Ausdrucksmittel, das sowohl ein- als auch dreidimensional die Visualisierung der verarbeiteten Themen ermöglicht.

 "Die überwiegend abstrakten Arbeiten des Dresdner Künstlers Andreas Garbe beeindrucken den Betrachter durch eine sichere Farbästhetik stilistische Eigenständigkeit und nicht zuletzt durch handwerkliches Können.In seinen meist monochromatisch angelegten Kompositionen verweben sich figurative und nonfigurative Elemente, weich und organisch wirkende Formen mit strengen Kuben zu einer harmonischen Einheit.Ob fesselnde Lebendigkeit, fast magische Ruhe oder erfrischende Leichtigkeit – Andreas Garbe beherrscht den Ausdruckswert der Farben, lässt sie kraftvoll aus ihrem tiefsten Inneren heraus leuchten und hat so die Antwort auf eine Frage gefunden, der sich der Maler von jeher stellen muss.

Aber Andreas Garbe gehört auch zu denen, die auf der Suche sind, auf der Suche nach den Möglichkeiten der künstlerischen Umsetzung von Erlebtem und Erfahrenem. Seine Themen reichen von der Geschichte bis in die Gegenwart: So lässt er unter dem Eindruck seiner Reisen die Mythologien unterschiedlichster Kulturen lebendig werden, erzählt in seinen Arbeiten von beeindruckenden Naturerlebnissen oder reflektiert, last but not least, das Ewig-Zwischenmenschliche.

Ein anspruchsvoller Ansatz, der den intellektuellen ebenso wie den sensiblen Betrachter fordert und dem Andreas Garbe selbst mit großer Ernsthaftigkeit gegenüber steht“ Petra Klein, September 2009

Kurzvita:

Jahrgang 1975

Seit 2002: Autodidaktisches Studium der Malerei, Schwerpunkt abstrakte Acrylmalerei

2003: Gründung der Künstlergruppe Event Horizon

2005: Eröffnung der Galerie Abstrakte Momente in Dresden

2004 – 2008: zahlreiche Reisen, u.a.:

   - 2005: Chinareise: asiatische Kultur, Architektur und Mentalität

   - 2007: Australienreise, Westküste: Landschafts-/Naturimpressionen; Erste Eindrücke Kunst, Kultur und Mythen der Aborigines, Erlernen des  Didgeridoospielens

   - 2008: Mexico, Rundreise Yucatan: Architektur, Geschichte und Mythen der Maya

2009: Geburt der Töchter Lilith und Sienna

2010 - 2012: Zahlreiche Kurzreisen, Landschaftsimpressionen und Studium verschiedener vorzeitlicher MittelmeerKulturen (u.a. Talaiot, Nuraghen, Torreaner)

Seit 2012: Fokus auf vielschichtige Lasurmalerei (Acryl), inspiriert von Otto Dix

seit 2013: weitere die Arbeit beeinflussende Reisen, u.a. Korsika, Marrakesch, Saloniki, Cuba

2014: Westküste & Rotes Zentrum Australien, Landschaftsimpressionen & weitere Studien Kunst und Mythen der Aborigines
2015 - 2018: zahlreiche Reisen in Europa, Asien: Landschaftsstudien und historische Architektur
2016-2018: stärkerer Fokus auf Galeristentätigkeit, Aufbau der offenen Künstlerplattform Argato
Seit 2018: Weiterentwicklung der vielschichtigen Lasurmalerei, autodidaktisches Studium der Ölmalerei

 

Ausstellungen (Auszug)

 

- März 2015: Doppelausstellung mit T. Stephan "10 Jahre, 2 Wege", Galerie Abstrakte Momente

- 2014-2017: Dauerausstellung "Werksschau T. Stephan & A. Garbe", Gabriel GmbH Basel/Schweiz

- September 2013: Einzelausstellung "Nah & Fern", Galerie Abstrakte Momente

- Juni 2011: Einzelausstellung "Grün!", Galerie Abstrakte Momente

- Dezember 2010: Einzelausstellung "Köpfe, Visionen, Erinnerungen“, Ramada Hotel Dresden

- Juni 2010: Einzelausstellung "Relikte", Galerie Abstrakte Momente

- Dezember 2009: Einzelausstellung "Struktur & Fläche", IFW Dresden

- 2009 bis 2013: Dauerausstellung bei Dresden Elektronik „Abstrakte Variationen“

- Seit August 2008: Dauerausstellung im Ramada Hotel Dresden

- Juli 2008: Kunst am Bau, Gemeinschaftsprojekt mit Jörg Haubner in der Dresdner Neustadt

- Dezember 2007: Einzelausstellung „Malerische Symbolik“
- 2005 bis heute: regelmäßige Teilnahme an Gruppenausstellungen

 


Weiterführende Links zu "Moderne Malerei, A.Garbe: "FACETTEN", (E)"

Hinweis zur Darstellung im Internet: die Fotografie der Kunstwerke wird in unserer Galerie unter optimalen Lichtverhältnissen vorgenommen, um möglichst realistische Abbildungen des jeweiligen Objektes zu gewährleisten. Bitte beachten Sie, dass es dennoch in Abhängigkeit vom darstellenden Monitor und dessen Einstellungen zu abweichenden Ergebnissen der Farbdarstellung kommen kann. Das Feedback unserer Kunden zeigt aber, dass die Werke in der Realität meist beeindruckender und nuancierter sind, als es digital darstellbar ist.


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