Ulrike Gaiser - Die Kunst der Transformation

Ulrike Gaiser ist eine Künstlerin, die den Mut zur Veränderung als zentrales Motiv ihres Lebens und ihrer Kunst begreift. Ursprünglich aus dem kaufmännischen Bereich kommend, entschied sie sich nach der Geburt ihrer drei Kinder für einen radikalen Neuanfang in der Kunst. 2008 erhielt sie die Möglichkeit, in einem großen Atelier frei zu arbeiten – ein Schlüsselmoment, der ihr die endgültige Klarheit brachte, dass sie ihren bisherigen Berufsweg hinter sich lassen und sich vollends der Kunst widmen wollte. Ihre Ausbildung absolvierte sie unter anderem an der Akademie der Bildenden Künste Kolbermoor und wurde Meisterschülerin von Gabriele Musebrink.

Direkt zu den Werken der Künstlerin

Die auf diesem Weg genossene, intensive künstlerische Schulung schärfte ihr Bewusstsein für die Materialität von Oberflächen und den schöpferischen Wert des Unkontrollierbaren. In der Auseinandersetzung mit natürlichen Prozessen wie Erosion, Oxidation und Verwitterung entwickelte Gaiser eine unverwechselbare Bildsprache, die das Werden und Vergehen als fundamentale Prinzipien künstlerischen Ausdrucks sichtbar macht.

Jenseits der Malerei: Abstrakte Landschaften

Gaisers Werke sind mehr als Malerei – sie sind organische Strukturen, die sich durch die gezielte Einwirkung von Zeit und chemischen Prozessen stetig verändern. Sie arbeitet mit Marmormehl, Gips, Kalk und oxidierenden Metallpigmenten, um ihren Werken eine skulpturale Qualität zu verleihen.
 
Ein wesentliches Merkmal ihrer Technik ist das bewusste Eingehen auf die Eigenlogik der Materialien: Korrosion, Rissbildung und Schichtung werden nicht als Fehler, sondern als integrale Bestandteile des kreativen Prozesses betrachtet. Die Grenzen zwischen Kontrolle und Zufall verschwimmen, wodurch sich ein ästhetischer Dialog zwischen Künstlerin und Werk entfaltet.
Die Prozesse wie Erosion und Oxidation stellt sie dabei mit einer solchen Authentizität dar, dass die Zeit als scheinbare Größe im Bild spürbar wird – ein besonders kraftvolles Momentum, das zur Monumentalität Ihrer Werke entscheidend beiträgt. Ihre Kunst schenkt  dem Betrachter nicht nur ein fertiges Ergebnis, sondern vermittelt das Gefühl, am Entstehungsprozess teilzuhaben und sich mit den tiefen Strukturen der Natur zu verbinden.

Besonders prägend ist ihr charakteristisches Farbkonzept: Während erdige Rosttöne für Beständigkeit und Erdverbundenheit stehen, symbolisieren kühle Blau- und Türkisnuancen das Fließende, Veränderliche. Die gezielte Kombination komplementärer Farbgegensätze erzeugt eine atmosphärische Tiefe, die den Betrachter in einen meditativen Zustand versetzen soll. Ein zentrales Element ihres Schaffens ist die Herstellung eigener Farben aus Pigmenten. Diese Technik erlaubt eine besonders feine Farbaddition und eine intensive Farbtiefe, die den einzigartigen Ausdruck ihrer Werke verstärkt.
Entsprechend visuell und haptisch spannend sind die so geschaffenen Werke, die uns Betrachter mit einer, wie über Jahrmillionen entstandenen Topografie auf Leinwand (oder oft auch auf Holz) zu einer überaus sinnlichen Erkundung einladen.

Direkt zu den Werken der Künstlerin

Reflexion in Serie

Ulrike Gaiser entwickelt ihre künstlerische Praxis in thematisch fokussierten Serien weiter, die jeweils unterschiedliche Aspekte von Transformation, Balance und innerer Reflexion erkunden:

Teamgeist – Die Gratwanderung zwischen Individualität und Gemeinschaft

In dieser Serie thematisiert Gaiser das Spannungsfeld zwischen Individualität und gemeinschaftlicher Harmonie. Die Werke zeigen ein Spiel aus Kontrasten:  Licht und Schatten, warme und kühle Farbtöne sowie raue und glatte Strukturen spiegeln die Dynamik von Kooperation und Zusammenhalt wider.
Die Farben sind bewusst gewählt: Warme Erdtöne stehen für Stabilität und Bodenhaftung, während kühle Blautöne Offenheit und Kommunikation symbolisieren. Durch die Schichtung und Teilung der Bildflächen entsteht eine visuelle Interaktion, die an zwischenmenschliche Beziehungen erinnert: Jede einzelne Komponente behält ihre Eigenständigkeit, doch erst im Zusammenspiel entfaltet sich ein harmonisches Ganzes.

Wohlfühlorte – Die Sehnsucht nach Geborgenheit und Ruhe

Die Werke dieser Serie laden den Betrachter dazu ein, innezuhalten und einen Moment der Stille zu genießen. Inspiriert von der beruhigenden Wirkung der Natur, insbesondere von Wasser, Sand und Licht, erschafft Gaiser abstrakte Landschaften, die Geborgenheit und Ausgeglichenheit vermitteln.
 
Die Farbpalette umfasst sanfte Türkistöne, warme Beigetöne und erdige Akzente, die an Küstenlandschaften und Sonnenuntergänge erinnern. Die Oberfläche der Werke wird durch sanfte Strukturen geprägt, die an verwitterte Felsen oder Meeresbrandung denken lassen. Diese taktile Qualität verstärkt das Gefühl von Natürlichkeit und Ruhe.

Inner Temple – Die Reise nach innen

In dieser Serie setzt sich die Künstlerin aus Oberursel mit innerer Transformation und der Suche nach tiefer Erkenntnis auseinander. Charakteristisch für diese Werke ist die Verwendung von leuchtendem Orange oder Gold, das aus dunkleren Schichten emporsteigt – eine Metapher für das innere Licht, das sich aus den Erfahrungen und Prüfungen des Lebens entfaltet.
Die Oberflächen sind durchzogen von subtilen Rissen und Linien, die wie Lebensspuren wirken. Die Werke dieser Serie laden dazu ein, sich mit der eigenen inneren Welt auseinanderzusetzen, Muster zu hinterfragen und Raum für persönliches Wachstum zu schaffen. Sie erinnern daran, dass in jedem von uns eine unerschütterliche innere Kraft liegt, die darauf wartet, entdeckt zu werden.

Direkt zu den Werken der Künstlerin

Stille – Die Kraft der Reduktion

Diese Serie ist eine Hommage an die Einfachheit und die kontemplative Kraft der Leere. Die Werke zeichnen sich durch eine reduzierte Farbpalette aus, die von sanften Erdtönen bis hin zu metallischem Silber oder Gold reicht. Die Kompositionen sind klar und ausgewogen, oft geprägt durch subtile Risse und Spuren, die an das Vergehen der Zeit erinnern.
Die minimalistische Formsprache und die bewusste Reduktion auf wesentliche Elemente schaffen eine Atmosphäre der Ruhe und meditativen Einkehr. Die Kunstschaffende nutzt hier das Prinzip der Negativform – Leerstellen und bewusst gesetzte Unregelmäßigkeiten werden zu einem zentralen Bestandteil des Ausdrucks. Diese Werke laden den Betrachter ein, in sich selbst hineinzuhören und im Stillen neue Perspektiven zu entdecken.

Steinzeit – Die Beständigkeit der Natur

In der Serie "Steinzeit" erforscht Gaiser die Symbolik des Steins als Sinnbild für Ruhe, Kraft und Gelassenheit. Steine sind nahezu unerschütterlich, sie überdauern Jahrtausende und tragen die Spuren der Zeit in sich. Diese Qualität überträgt die Künstlerin auf ihre Werke, indem sie mit erdigen Grau- und Brauntönen arbeitet, die eine tiefe Stabilität ausstrahlen.
 
Die Strukturen dieser Kunstwerke erinnern an verwitterte Felsformationen oder archäologische Fundstücke. Durch die gezielte Verwendung von Marmormehl und Kalk entstehen reliefartige Oberflächen, die an natürliche Sedimentschichten denken lassen. Diese Serie lädt dazu ein, sich mit der eigenen inneren Stärke zu verbinden und die Kraft der Gelassenheit zu entdecken – eine Erinnerung daran, dass Stabilität oft aus der Stille heraus entsteht.
 
Neben diesen etablierten Serien entwickelt Ulrike Gaiser kontinuierlich neue künstlerische Konzepte. Zu ihren aktuellen Projekten zählen die Serien  „Inneres Leuchten“ (die das Thema der "Reise nach innen" fortsetzt) und „Visionen“, welche die Menschen dazu inspirieren soll, ihre eigene Leidenschaft zu entdecken und mutig in die Welt zu tragen. Sie ist farbenfroher und experimenteller als ihre bisherigen Arbeiten, bleibt jedoch in ihrer materialbetonten Bildsprache verankert.

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Rezeption und kunsthistorische Einordnung

Gaisers Werk steht in der Tradition der Materialmalerei, wie sie von Künstlern wie Anselm Kiefer, Jean Dubuffet und Alberto Burri geprägt wurde. Insbesondere ihre experimentelle Arbeitsweise und die bewusste Integration des Zufalls erinnern an Burri, während die emotionale Tiefe ihrer Farbräume Bezüge zu Mark Rothko oder Gotthard Graubner erkennen lässt.

Besonders Anselm Kiefer ist für sie eine bedeutende Inspirationsquelle. Seine Kombination verschiedener Materialien, die großformatigen Werke und seine reduzierte Farbpalette faszinieren sie zutiefst. Sein Atelier in Barjac, Frankreich, empfindet sie als einen magischen Ort. Der Film „Anselm – Das Rauschen der Zeit“ von Wim Wenders hinterließ bei ihr einen nachhaltigen Eindruck und vertiefte ihre Bewunderung für Kiefers künstlerischen Ansatz.

Gleichzeitig lassen sich Parallelen zur Arte Povera ziehen, die das Ephemere und Organische in den Mittelpunkt rückt. Ihre Arbeiten oszillieren zwischen der physischen Präsenz des Materials und einer transzendentalen Dimension, die den Betrachter zu einer kontemplativen Auseinandersetzung einlädt.


Die Botschaft hinter der Kunst – Ein Plädoyer für Veränderung und Selbstentfaltung

Ulrike Gaisers Kunst ist eine Einladung, innezuhalten. Ihre Werke schenken dem Betrachter einen Moment der Stille und eröffnen einen Zugang zu tieferen Bewusstseinsebenen. Sie beschreibt ihre Arbeit als einen Weg, den Oberflächen des Alltags zu entfliehen und in die Tiefe zu gehen. Die rissigen Strukturen führen automatisch in verborgene Schichten, die einen inneren Reflexionsprozess anstoßen. In ihren Bildern spiegelt sich die Suche nach Antworten auf essenzielle Lebensfragen wider.
"Meine Kunst soll ein Bote des Optimismus und des Vertrauens in die eigene Kraft sein. Ich möchte Menschen ermutigen, ihre innere Stimme zu hören und den Mut zur Veränderung zu finden. Jeder Wandel beginnt in uns selbst – und meine Werke sind Spiegel dieses inneren Prozesses."
 

Ulrike Gaiser - Die Kunst der Transformation

Ulrike Gaiser ist eine Künstlerin, die den Mut zur Veränderung als zentrales Motiv ihres Lebens und ihrer Kunst begreift. Ursprünglich aus dem kaufmännischen Bereich kommend, entschied sie sich nach der Geburt ihrer drei Kinder für einen radikalen Neuanfang in der Kunst. 2008 erhielt sie die Möglichkeit, in einem großen Atelier frei zu arbeiten – ein Schlüsselmoment, der ihr die endgültige Klarheit brachte, dass sie ihren bisherigen Berufsweg hinter sich lassen und sich vollends der Kunst widmen wollte. Ihre Ausbildung absolvierte sie unter anderem an der Akademie der Bildenden Künste Kolbermoor und wurde Meisterschülerin von Gabriele Musebrink.

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Die auf diesem Weg genossene, intensive künstlerische Schulung schärfte ihr Bewusstsein für die Materialität von Oberflächen und den schöpferischen Wert des Unkontrollierbaren. In der Auseinandersetzung mit natürlichen Prozessen wie Erosion, Oxidation und Verwitterung entwickelte Gaiser eine unverwechselbare Bildsprache, die das Werden und Vergehen als fundamentale Prinzipien künstlerischen Ausdrucks sichtbar macht.

Jenseits der Malerei: Abstrakte Landschaften

Gaisers Werke sind mehr als Malerei – sie sind organische Strukturen, die sich durch die gezielte Einwirkung von Zeit und chemischen Prozessen stetig verändern. Sie arbeitet mit Marmormehl, Gips, Kalk und oxidierenden Metallpigmenten, um ihren Werken eine skulpturale Qualität zu verleihen.
 
Ein wesentliches Merkmal ihrer Technik ist das bewusste Eingehen auf die Eigenlogik der Materialien: Korrosion, Rissbildung und Schichtung werden nicht als Fehler, sondern als integrale Bestandteile des kreativen Prozesses betrachtet. Die Grenzen zwischen Kontrolle und Zufall verschwimmen, wodurch sich ein ästhetischer Dialog zwischen Künstlerin und Werk entfaltet.
Die Prozesse wie Erosion und Oxidation stellt sie dabei mit einer solchen Authentizität dar, dass die Zeit als scheinbare Größe im Bild spürbar wird – ein besonders kraftvolles Momentum, das zur Monumentalität Ihrer Werke entscheidend beiträgt. Ihre Kunst schenkt  dem Betrachter nicht nur ein fertiges Ergebnis, sondern vermittelt das Gefühl, am Entstehungsprozess teilzuhaben und sich mit den tiefen Strukturen der Natur zu verbinden.

Besonders prägend ist ihr charakteristisches Farbkonzept: Während erdige Rosttöne für Beständigkeit und Erdverbundenheit stehen, symbolisieren kühle Blau- und Türkisnuancen das Fließende, Veränderliche. Die gezielte Kombination komplementärer Farbgegensätze erzeugt eine atmosphärische Tiefe, die den Betrachter in einen meditativen Zustand versetzen soll. Ein zentrales Element ihres Schaffens ist die Herstellung eigener Farben aus Pigmenten. Diese Technik erlaubt eine besonders feine Farbaddition und eine intensive Farbtiefe, die den einzigartigen Ausdruck ihrer Werke verstärkt.
Entsprechend visuell und haptisch spannend sind die so geschaffenen Werke, die uns Betrachter mit einer, wie über Jahrmillionen entstandenen Topografie auf Leinwand (oder oft auch auf Holz) zu einer überaus sinnlichen Erkundung einladen.

Reflexion in Serie

Ulrike Gaiser entwickelt ihre künstlerische Praxis in thematisch fokussierten Serien weiter, die jeweils unterschiedliche Aspekte von Transformation, Balance und innerer Reflexion erkunden:

Teamgeist – Die Gratwanderung zwischen Individualität und Gemeinschaft

In dieser Serie thematisiert Gaiser das Spannungsfeld zwischen Individualität und gemeinschaftlicher Harmonie. Die Werke zeigen ein Spiel aus Kontrasten:  Licht und Schatten, warme und kühle Farbtöne sowie raue und glatte Strukturen spiegeln die Dynamik von Kooperation und Zusammenhalt wider.
Die Farben sind bewusst gewählt: Warme Erdtöne stehen für Stabilität und Bodenhaftung, während kühle Blautöne Offenheit und Kommunikation symbolisieren. Durch die Schichtung und Teilung der Bildflächen entsteht eine visuelle Interaktion, die an zwischenmenschliche Beziehungen erinnert: Jede einzelne Komponente behält ihre Eigenständigkeit, doch erst im Zusammenspiel entfaltet sich ein harmonisches Ganzes.

Wohlfühlorte – Die Sehnsucht nach Geborgenheit und Ruhe

Die Werke dieser Serie laden den Betrachter dazu ein, innezuhalten und einen Moment der Stille zu genießen. Inspiriert von der beruhigenden Wirkung der Natur, insbesondere von Wasser, Sand und Licht, erschafft Gaiser abstrakte Landschaften, die Geborgenheit und Ausgeglichenheit vermitteln.
 
Die Farbpalette umfasst sanfte Türkistöne, warme Beigetöne und erdige Akzente, die an Küstenlandschaften und Sonnenuntergänge erinnern. Die Oberfläche der Werke wird durch sanfte Strukturen geprägt, die an verwitterte Felsen oder Meeresbrandung denken lassen. Diese taktile Qualität verstärkt das Gefühl von Natürlichkeit und Ruhe.

Inner Temple – Die Reise nach innen

In dieser Serie setzt sich die Künstlerin aus Oberursel mit innerer Transformation und der Suche nach tiefer Erkenntnis auseinander. Charakteristisch für diese Werke ist die Verwendung von leuchtendem Orange oder Gold, das aus dunkleren Schichten emporsteigt – eine Metapher für das innere Licht, das sich aus den Erfahrungen und Prüfungen des Lebens entfaltet.
Die Oberflächen sind durchzogen von subtilen Rissen und Linien, die wie Lebensspuren wirken. Die Werke dieser Serie laden dazu ein, sich mit der eigenen inneren Welt auseinanderzusetzen, Muster zu hinterfragen und Raum für persönliches Wachstum zu schaffen. Sie erinnern daran, dass in jedem von uns eine unerschütterliche innere Kraft liegt, die darauf wartet, entdeckt zu werden.

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Stille – Die Kraft der Reduktion

Diese Serie ist eine Hommage an die Einfachheit und die kontemplative Kraft der Leere. Die Werke zeichnen sich durch eine reduzierte Farbpalette aus, die von sanften Erdtönen bis hin zu metallischem Silber oder Gold reicht. Die Kompositionen sind klar und ausgewogen, oft geprägt durch subtile Risse und Spuren, die an das Vergehen der Zeit erinnern.
Die minimalistische Formsprache und die bewusste Reduktion auf wesentliche Elemente schaffen eine Atmosphäre der Ruhe und meditativen Einkehr. Die Kunstschaffende nutzt hier das Prinzip der Negativform – Leerstellen und bewusst gesetzte Unregelmäßigkeiten werden zu einem zentralen Bestandteil des Ausdrucks. Diese Werke laden den Betrachter ein, in sich selbst hineinzuhören und im Stillen neue Perspektiven zu entdecken.

Steinzeit – Die Beständigkeit der Natur

In der Serie "Steinzeit" erforscht Gaiser die Symbolik des Steins als Sinnbild für Ruhe, Kraft und Gelassenheit. Steine sind nahezu unerschütterlich, sie überdauern Jahrtausende und tragen die Spuren der Zeit in sich. Diese Qualität überträgt die Künstlerin auf ihre Werke, indem sie mit erdigen Grau- und Brauntönen arbeitet, die eine tiefe Stabilität ausstrahlen.
 
Die Strukturen dieser Kunstwerke erinnern an verwitterte Felsformationen oder archäologische Fundstücke. Durch die gezielte Verwendung von Marmormehl und Kalk entstehen reliefartige Oberflächen, die an natürliche Sedimentschichten denken lassen. Diese Serie lädt dazu ein, sich mit der eigenen inneren Stärke zu verbinden und die Kraft der Gelassenheit zu entdecken – eine Erinnerung daran, dass Stabilität oft aus der Stille heraus entsteht.
 
Neben diesen etablierten Serien entwickelt Ulrike Gaiser kontinuierlich neue künstlerische Konzepte. Zu ihren aktuellen Projekten zählen die Serien  „Inneres Leuchten“ (die das Thema der "Reise nach innen" fortsetzt) und „Visionen“, welche die Menschen dazu inspirieren soll, ihre eigene Leidenschaft zu entdecken und mutig in die Welt zu tragen. Sie ist farbenfroher und experimenteller als ihre bisherigen Arbeiten, bleibt jedoch in ihrer materialbetonten Bildsprache verankert.

Rezeption und kunsthistorische Einordnung

Gaisers Werk steht in der Tradition der Materialmalerei, wie sie von Künstlern wie Anselm Kiefer, Jean Dubuffet und Alberto Burri geprägt wurde. Insbesondere ihre experimentelle Arbeitsweise und die bewusste Integration des Zufalls erinnern an Burri, während die emotionale Tiefe ihrer Farbräume Bezüge zu Mark Rothko oder Gotthard Graubner erkennen lässt.

Besonders Anselm Kiefer ist für sie eine bedeutende Inspirationsquelle. Seine Kombination verschiedener Materialien, die großformatigen Werke und seine reduzierte Farbpalette faszinieren sie zutiefst. Sein Atelier in Barjac, Frankreich, empfindet sie als einen magischen Ort. Der Film „Anselm – Das Rauschen der Zeit“ von Wim Wenders hinterließ bei ihr einen nachhaltigen Eindruck und vertiefte ihre Bewunderung für Kiefers künstlerischen Ansatz.

Gleichzeitig lassen sich Parallelen zur Arte Povera ziehen, die das Ephemere und Organische in den Mittelpunkt rückt. Ihre Arbeiten oszillieren zwischen der physischen Präsenz des Materials und einer transzendentalen Dimension, die den Betrachter zu einer kontemplativen Auseinandersetzung einlädt.


Die Botschaft hinter der Kunst – Ein Plädoyer für Veränderung und Selbstentfaltung

Ulrike Gaisers Kunst ist eine Einladung, innezuhalten. Ihre Werke schenken dem Betrachter einen Moment der Stille und eröffnen einen Zugang zu tieferen Bewusstseinsebenen. Sie beschreibt ihre Arbeit als einen Weg, den Oberflächen des Alltags zu entfliehen und in die Tiefe zu gehen. Die rissigen Strukturen führen automatisch in verborgene Schichten, die einen inneren Reflexionsprozess anstoßen. In ihren Bildern spiegelt sich die Suche nach Antworten auf essenzielle Lebensfragen wider.
"Meine Kunst soll ein Bote des Optimismus und des Vertrauens in die eigene Kraft sein. Ich möchte Menschen ermutigen, ihre innere Stimme zu hören und den Mut zur Veränderung zu finden. Jeder Wandel beginnt in uns selbst – und meine Werke sind Spiegel dieses inneren Prozesses."
 

Häufige gestellte Fragen

Frage: Wie stellen Sie die Qualität der angebotenen Kunstwerke sicher?

Alle Werke werden sorgfältig kuratiert und nur in das Portfolio aufgenommen, wenn sie unseren Qualitätsansprüchen entsprechen. Mit den meisten Künstlern arbeitet unsere Galerie seit vielen Jahren persönlich zusammen.

Frage: Handelt es sich bei den angebotenen Kunstwerken um Originale?

Ja. Der Großteil der angebotenen Werke sind Originale, die meisten davon Unikate. Ergänzend führen wir ein kleines Portfolio preisattraktiver limitierter Editionen.

Frage: Sind die Kunstwerke signiert?

Ja. Alle angebotenen Werke sind signiert. Die Signatur ist in den jeweiligen Angeboten dokumentiert.

Frage: Entspricht das gelieferte Kunstwerk genau den Bildern in den Angeboten?

Die Fotos in unseren Angeboten zeigen das jeweilige Kunstwerk so realistisch wie möglich. Bei Originalen erhalten Sie genau das abgebildete Werk über unsere Galerie.

Frage: Sind die verwendeten Materialien langlebig?

Die Künstler verwenden hochwertige und bewährte Materialien. Bei sachgerechter Behandlung bleiben die Werke über viele Jahrzehnte stabil und farbbeständig.

Frage: Sind die angebotenen Kunstwerke sofort verfügbar?

Die meisten Werke sind direkt über unsere Galerie verfügbar. Die ungefähre Lieferzeit finden Sie im jeweiligen Angebot unter der Preisangabe.

Frage: Wie sicher ist der Versand von Kunstwerken?

Seit 2005 versendet unsere Galerie Kunstwerke weltweit. Verpackung und Versand wurden über viele Jahre so optimiert, dass Transportschäden praktisch ausgeschlossen sind.

Frage: Wie werden Kunstwerke für den Versand verpackt?

Alle Werke werden professionell und transportsicher verpackt, damit sie den Transport unbeschadet überstehen.

Frage: Was passiert, wenn ein Kunstwerk beim Versand beschädigt wird?

Transportschäden sind äußerst selten. Sollte dennoch einmal etwas passieren, ist Ihre Sendung selbstverständlich vollständig versichert und der Schaden wird unkompliziert reguliert.

Frage: Wie lange dauert der Versand eines Kunstwerks?

Die ungefähre Lieferzeit wird im jeweiligen Angebot direkt unter der Preisangabe angezeigt.

Frage: Kann ich ein Kunstwerk zurückgeben, wenn es mir nicht gefällt?

Ja. Sie können ein Kunstwerk innerhalb von 20 Tagen nach Erhalt zurückgeben oder umtauschen.

Frage: Wie läuft eine Rückgabe konkret ab?

Kontaktieren Sie uns einfach kurz. Gemeinsam besprechen wir die Rücksendung oder einen möglichen Umtausch.

Frage: Wer trägt das Risiko beim Versand zu mir nach Hause?

Das Transportrisiko liegt vollständig bei uns als Galerie. Ihre Sendung ist während des gesamten Versands versichert.

Frage: Wer trägt die Kosten einer Rücksendung?

Die Kosten der Rücksendung übernehmen wir.

Frage: Wie kann ich sicher sein, dass ein Kunstwerk in meine Räume passt?

Zu jedem Werk zeigen wir ein Beispielbild in einer realen Wohnumgebung, wodurch sich Größe und Wirkung gut einschätzen lassen. Darüber hinaus beraten wir Sie gern persönlich und erstellen auf Wunsch eine Fotomontage, in der das Kunstwerk direkt in Ihren eigenen Räumen dargestellt wird.

Frage: Unterstützen Sie bei der Auswahl passender Kunstwerke für meine Räume?

Ja. Unsere Galerie berät Sie gern bei der Auswahl von Kunstwerken, die zu Ihrem Einrichtungsstil und zu Ihren Räumen passen.

Frage: Kann ich mich vor dem Kauf persönlich beraten lassen?

Ja. Gern beraten wir Sie telefonisch, per E-Mail oder bei einem Besuch in unserer Galerie. Gemeinsam finden wir ein Kunstwerk, das wirklich zu Ihren Räumen und Ihrem Geschmack passt.

Frage: Können Sie zeigen, wie ein Kunstwerk in meinen eigenen Räumen wirken würde?

Ja. Auf Wunsch erstellen wir eine Fotomontage, in der das Kunstwerk direkt in Ihren eigenen Räumen dargestellt wird.

Frage: Kann ich Kunstwerke vor dem Kauf in Ihrer Galerie persönlich ansehen?

Ja, sehr gern. In unserer Galerie können Sie ausgewählte Werke persönlich betrachten und sich in Ruhe beraten lassen.

Frage: Ist für einen Besuch der Galerie ein Termin erforderlich?

Da in den aktuellen Ausstellungen nur ein Teil des gesamten Portfolios zu sehen ist, empfehlen wir eine Terminvereinbarung. So können gewünschte Werke gezielt für Ihren Besuch bereitgestellt werden.

Frage: Haben Sie persönlichen Kontakt zu den Künstlern?

Ja. Mit den meisten Künstlern arbeitet unsere Galerie seit vielen Jahren persönlich zusammen. Dadurch kennen wir ihre Arbeitsweise und können Ihnen viele Hintergründe zu den jeweiligen Werken und zur künstlerischen Entwicklung vermitteln.

Frage: Worin unterscheidet sich Ihre Galerie von großen Online-Kunstplattformen?

Unsere Galerie arbeitet direkt mit den Künstlern zusammen und kuratiert das Angebot persönlich. Viele der Künstler begleiten wir bereits seit vielen Jahren und stehen in engem Austausch mit ihnen. Dadurch können wir Ihnen nicht nur die Werke selbst anbieten, sondern auch Hintergründe zur künstlerischen Entwicklung und zu einzelnen Arbeiten vermitteln.

Frage: Sind individuelle Auftragsarbeiten möglich?

Einige der von uns vertretenen Künstler realisieren Auftragsarbeiten. Ob dies im konkreten Fall möglich ist, klären wir gern im persönlichen Gespräch.

Frage: Wie werden die Preise der Kunstwerke festgelegt?

Die Preise ergeben sich unter anderem aus Künstler, Technik, Format, Auflage und Nachfrage. Auch die Entwicklung eines Künstlers spielt eine Rolle.

Frage: Eignet sich Kunst auch als langfristige Investition?

Einige Künstler verzeichnen im Laufe ihrer Karriere deutliche Wertsteigerungen. Dennoch bleibt der Kunstmarkt grundsätzlich schwer vorhersehbar.

Frage: Bieten Sie Ratenzahlung für Kunstwerke an?

Für ausgewählte Werke sind Ratenzahlungen möglich. Sprechen Sie uns dazu gern an.

Frage: Welche Zahlungsmethoden akzeptieren Sie?

Unsere Galerie akzeptiert unter anderem Kreditkarten, PayPal, SEPA-Überweisung, Kauf auf Rechnung sowie Bar- oder EC-Zahlung bei Abholung.

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