Acrylgemälde: "Composition Naturel IX (3)", Original/Unikat, H.J. Uekötter
2.700,00 €
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Archiv-Nr.: ART-20755.00159
| Künstler: | Hans-Jürgen Uekötter |
| Technik/Ausführung: | Acrylmischtechnik |
| Entstehungsjahr: | 2024 |
| Material: | Leinwand auf Holzkeilrahmen, feinste Acrylfarben |
| Haupt-Farben: | Gelb, Bunt |
| Tiefe: | ca. 2 cm |
| Format: | Einteilig |
| Status (Unikat/Edition): | Original/Unikat |
| Breite in cm: | 85 |
| Höhe in cm: | 110 |
Der Künstler
Hans-Jürgen Uekötter fand erst spät, aber kraftvoll zur Malerei: Seit 2006 widmet sich der gebürtige Münsteraner der abstrakten Kunst als Ausdruck innerer Zustände. Seine feinschichtigen Acrylkompositionen – besonders die Serie Composition Naturel – verbinden meditative Tiefe mit visuell pulsierender Dichte. Seit 2016 freischaffend tätig, zeigt Uekötter seine Werke regelmäßig in Berlin, Hamburg und Dresden – zwischen Intuition, Struktur und atmosphärischer Resonanz. Lesen Sie hier die vollständige Vita des Künstlers.
Arbeitsweise des Künstlers
In Composition Naturel erschafft Uekötter dichte Gewebe aus Farbfäden, Schichtungen und Strukturen – komplexe Mikrosysteme, die an natürliche Netzwerke erinnern. Diese Arbeiten machen sichtbar, wie vielschichtig selbst das Kleinste ist. Moments hingegen fängt emotionale Atmosphären ein: Freude, Hingabe oder Bewegung verbinden sich hier mit Farben und Strukturen, oft lichtvoll – aber nicht ohne Bruchstellen. Pieces ist die Reihe der Fragmente: bearbeitete Bruchstücke fügen sich zu einem neuen, harmonischen Ganzen – bewegt, lebendig, leicht.
In der Reihe Deformation wird es existenzieller: Hier geht es um Spuren des Erlebten – um Verformungen, die sich nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich zeigen. Ausdruck findet hier, was verletzt, verändert, geprägt hat.
Uekötters Werke laden zur intensiven Auseinandersetzung ein – mit dem Bild, mit sich selbst, mit dem, was unter der Oberfläche liegt.
Qualität & Material
Als Bildträger kommen meist sehr robuste, hochreißfeste Leinwände des Typs „Bolero“ von Boesner zum Einsatz. Ihr Mischgewebe ist auf stabile Keilrahmen gespannt, sodass die Werke ohne zusätzliche Rahmung direkt aufgehängt werden können.
Die mittel strukturierte Oberfläche der Leinwand unterstützt den vielschichtigen Farbauftrag in Uekötters „kompositorischer Malerei“ optimal.
Jedes Werk ist ein Unikat und - meist rückseitig - vom Künstler signiert, bitte beachten Sie hierzu auch die Detailaufnahmen. Die Kombination aus professionellem Materialeinsatz und handwerklicher Präzision macht jedes Gemälde zu einem wertbeständigen Original zeitgenössischer Malerei.
Rahmen-Empfehlung der Galerie
Mit einem passenden Rahmen können Sie Ihren eigenen Vorstellungen und Wünschen folgend Kontrast und Farbwirkung erhöhen, oder die Farbkomposition dezenter und harmonischer wirken lassen. Möchten Sie die Farbwirkung hingegen möglichst unverändert lassen, kann insbesondere ein Rahmen mit einer wertigen Metallic-Folierung eine großartige Möglichkeit sein, das Gemälde stilsicher und ästhetisch aufzuwerten. Je nach Ihrer individuellen Vorliebe empfehlen wir darauf basierend folgende Schattenfugenrahmen:
Premium Schattenfugenrahmen weiß SR-M4035A14-w (für eine harmonische Farbwirkung)
Premium Schattenfugenrahmen schwarz SR-M4035A12-s (für eine kontrastreiche Farbwirkung)
Premium Schattenfugenrahmen silber SR-M4035A1262SF-s (besonders hochwertige Wirkung, Farben bleiben weitestgehend unverändert)
Nahezu alle Größen können Sie direkt bestellen - sollte dies ausnahmsweise einmal nicht der Fall sein, kontaktieren Sie uns, damit wir Ihnen ein Angebot für die benötigte Größe machen können.
Die fachgerechte Montage erfolgt für Sie sodann kostenfrei in unserer Galerie. Bitte berücksichtigen Sie die um ca. 7-10 Werktage verzögerte Lieferzeit, die sich durch die Produktion und Montage des Rahmens ergibt.
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| Status (Unikat/Edition): | Original/Unikat |
|---|---|
| Tiefe: | ca. 2 cm |
| Technik/Ausführung: | Acrylmischtechnik |
| Material: | Leinwand auf Holzkeilrahmen, feinste Acrylfarben |
| Entstehungsjahr: | 2024 |
| Haupt-Farben: | Bunt, Gelb |
| Format: | Einteilig |
"Hans-Jürgen Uekötter"
Vita von Hans-Jürgen Uekötter

Der Weg von Hans-Jürgen Uekötter zur Kunst begann erst spät: im Jahr 2006 – im Alter von 47 Jahren – fand er über eine intensive Begegnung mit der abstrakten Malerei zu jenem Medium, das ihm seither zur wesentlichen Ausdrucksform einer inneren wie äußeren Weltwahrnehmung geworden ist. Bis dahin führte ihn seine beruflicher Laufbahn nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Geschichte und Betriebswirtschaft in Münster und Hamburg in leitende Positionen als Personalverantwortlicher und kaufmännischer Abteilungsleiter in Hamburg und Berlin. Dieser langjährige Einblick in komplexe menschliche, soziale und strukturelle Systeme sollte später auf subtile Weise in sein künstlerisches Werk einfließen.
Komposition als Impuls
Hans-Jürgen Uekötters malerisches Œuvre ist geprägt von einer tiefgreifenden
Auseinandersetzung mit dem Wesen der Abstraktion als unmittelbare Form innerer
Artikulation. Seine bevorzugten Werkstoffe – Acrylfarben auf Leinwand – treten
dabei in ein dynamisches Verhältnis zu einem äußerst differenzierten, durch
zahllose feine Pinselbewegungen erzeugten Gewebe aus Farb- und
Strukturschichten. Es ist diese Methode, die er selbst als
„kompositorische Malerei“ bezeichnet: ein vielschichtiger, unvorhersehbarer
Prozess, der mit der Reihe Composition Naturel eine zentrale Ausprägung
gefunden hat.
In der Serie Composition Naturel erzeugt Uekötter aus feinsten Farbinseln,
Linien und Schichtungen ein mikroskopisch anmutendes Universum der
Bewegung, das nicht nur ästhetisch besticht, sondern eine metaphorische
Annäherung an das „Kleinste“ und „Unscheinbarste“ als Träger elementarer
Lebensdynamik unternimmt. Andere Werkgruppen wie Moments oder Pieces ergänzen
diese kompositorische Herangehensweise um semantische Tiefenstrukturen: Während
Moments emotionale Zustände und atmosphärische Spannungen in farbintensiven
Konstellationen auslotet, setzen sich die Pieces aus Fragmenten zusammen, die zu
einem neuen, harmonisch vibrierenden Ganzen finden. Stets bleibt die Oberfläche
in Bewegung, die Formensprache offen, das Sehen ein aktiver Prozess.
Ausdruck des Inneren
Uekötters Werk ist nicht primär als Repräsentation äußerer Realität zu
verstehen, sondern als visuelle Reflexion innerer Erfahrungszustände,
Assoziationen und Seinsformen. Seine Bilder sind keine Abbildungen,
sondern autonome Gebilde, die dem „Erlebten Augenblick“ nachspüren, wie er
selbst es beschreibt. Es geht nicht um das Sichtbare, sondern um das
Atmosphärische, das Unfassbare – jenes Moment, in dem sich inneres Erleben und
visuelle Komposition überlagern und ein sinnlich-intellektuelles Echo im
Betrachtenden erzeugen.
Diese Haltung zeigt sich auch in seinem Selbstverständnis als Komponist von
Zuständen: Farbe wird zur Partitur, der Malprozess zur
improvisatorischen Musik. Uekötters intuitive Herangehensweise, gepaart
mit einem ausgeprägten Gespür für visuelle Spannung und Balance, lässt seine
Werke als „Zwiegespräche“ entstehen – zwischen Künstler und Werk, zwischen Werk
und Betrachtendem. Die Werke fungieren als Impulsgeber, nicht als Botschaften:
Sie provozieren Wahrnehmung, Reflexion, Resonanz.
Zwischen Struktur und Gefühl – Uekötters abstrakte Malerei im Dialog mit den Betrachtenden
Kunsthistorisch lassen sich Hans-Jürgen Uekötters Arbeiten in den weit
gefassten Kontext der zeitgenössischen abstrakten Malerei einordnen – und zwar
dort, wo sich intuitive Gestik, kompositorische Dichte und meditative
Tiefe zu einem Ausdruck verdichten, der sich jeder schnellen Zuordnung
entzieht. In ihrer Strukturverliebtheit und Hierarchielosigkeit erinnern seine
Werke an Tendenzen der „all-over painting“ der amerikanischen Abstrakten
Expressionisten, gleichwohl ohne deren Expressivität oder Pathos zu imitieren.
Vielmehr oszillieren Uekötters Arbeiten zwischen Rationalität und Sinnlichkeit,
zwischen intuitiver Formgebung und mikroskopischer Präzision. Die flächigen
Kompositionen, häufig ohne klare Perspektive oder zentrale Form, erzeugen eine
kontemplative Spannung, die beim Betrachten zu einer fast meditativen
Vertiefung führt. Sie erscheinen energetisch, naturhaft, fast organisch
– als würden sich in ihnen natürliche Prozesse, Wachstum, Zyklen und Systeme auf
eine abstrakte, aber erfahrbare Weise artikulieren.
In der Rezeption durch das Publikum zeigt sich wiederholt ein Phänomen der
starken Identifikation: Viele Besucher seiner Ausstellungen berichten
von einer tiefen emotionalen Berührung, von Assoziationen, die über das
Werk hinausführen, von einer Resonanz, die nicht erklärbar, aber deutlich
spürbar ist.
Und gerade in dieser Resonanz liegt für den Wahl-Schönefelder eine weitere
Faszination der Malerei – die Erweiterung des ohnehin schon kraftvollen Akts der
kreativen Schöpfung, die vielen Werken weitere Bedeutungsebenen hinzufügt.
Aufbruch in die abstrakte Gegenwart
Seit 2009 ist Hans-Jürgen Uekötter kontinuierlich künstlerisch sichtbar –
zunächst im Rahmen von Gruppenausstellungen und institutionellen
Dauerausstellungen, u. a. in der Landesbank Berlin am Alexanderplatz,
später in der Hamburger Galerie MARZIART, dem Berliner Sony Center oder im
Evangelischen Gemeindezentrum Großziethen. Mit dem Schritt in die freischaffende
Tätigkeit im Jahr 2016 manifestierte sich sein künstlerisches Schaffen endgültig
als professioneller und eigenständiger Beitrag zur gegenwärtigen Malerei.
Seither ist er regelmäßig bei regionalen wie überregionalen Kunstveranstaltungen
und Ausstellungen vertreten, darunter Gruppenausstellungen in der Berliner
Achtzig Galerie, in Lübben, Wildau sowie Schloss Diedersdorf, eine mehrmonatige
Einzelausstellung in Teltow und nicht zuletzt die Teilnahme an der Neuen Art
Dresden.
Besondere Bedeutung kommt auch den Werkpräsentationen in semi-öffentlichen
Räumen zu, etwa in Weinbars, Banken oder Kulturzentren, die seiner Kunst eine
breite, nichtelitäre Sichtbarkeit verleihen und eine unmittelbare Begegnung mit
dem Alltagsleben ermöglichen. Seine Reihe Composition Naturel wurde dabei über
Jahre hinweg zur Signatur seines Schaffens, gleichsam als
Destillat seiner künstlerischen Vision.
Die Entwicklung bleibt dabei offen – sein Werk lässt sich nicht abschließen,
sondern entfaltet sich in Zyklen, Fragmenten, Momenten. Hans-Jürgen Uekötter
versteht seine Kunst nicht als Dogma, sondern als Angebot zur Begegnung
– mit dem Bild, mit sich selbst, mit jenem „einen Ausdruck“, der zwischen
Linien, Farben und Bedeutungen immer wieder neu entsteht.
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