Acrylgemälde: "Glam your self II", Original/Unikat, G. Steidinger
800,00 €
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Archiv-Nr.: ART-20763.0038
| Künstler: | Georg Steidinger |
| Technik/Ausführung: | Acrylmischtechnik, Collage |
| Entstehungsjahr: | 2012 |
| Material: | Leinwand auf Holzkeilrahmen, feinste Acrylfarben , Pigmente |
| Tiefe: | ca. 4,0 cm |
| Haupt-Farben: | Rot, Blau |
| Format: | Quadratisch, Einteilig |
| Status (Unikat/Edition): | Original/Unikat |
| Breite in cm: | 60 |
| Höhe in cm: | 60 |
Der Künstler
Georg Steidinger ist Maler und Konzeptkünstler, dessen Arbeiten zwischen Typografie, Popkultur und politischer Reflexion oszillieren. Aus einer musikalisch geprägten Vergangenheit kommend, entwickelt er eine vielschichtige Bildsprache, in der analoge Materialien, digitale Strukturen und poetische Texte aufeinandertreffen. Seine Werke wurden in renommierten Galerien und auf internationalen Messen gezeigt und sind Teil öffentlicher Sammlungen – ein wachsendes Echo auf eine künstlerische Position, die konsequent Grenzgänge wagt. Lesen Sie hier die vollständige Vita des Künstlers.
Arbeitsweise des Künstlers
In seinem Atelier entstehen die Werke Schicht für Schicht: Farbflächen überlagern sich, werden zurückgenommen, partiell abgetragen oder neu gesetzt. Das Bild wächst dabei in einem lebendigen Dialog mit sich selbst – nicht selten über Wochen oder Monate. In dieser Zeit ruht es, wird überdacht, fragmentiert oder durch neue Impulse fortgeführt. So bleibt der Prozess offen, durchlässig, fast musikalisch.
Steidingers Acrylmalerei versteht sich nicht als geschlossener Ausdruck, sondern als Einladung zum Innehalten, Weiterdenken und Fühlen. Zwischen klaren typografischen Setzungen und gestischer Farbführung entsteht ein Raum, in dem Bedeutungen verschwimmen dürfen – ein offenes Feld zwischen Ästhetik und Haltung, zwischen persönlicher Erfahrung und gesellschaftlicher Resonanz.
Qualität & Material
Als Bildträger nutzt der Künstler grundierte Leinwände von Boesner oder Merceo sowie sorgfältig verarbeitete Holzmalgründe, teils aus Hölzern aus verantwortungsvoller Forstwirtschaft. Die Keilrahmen – z. B. Boesner Henry XL – sind bis zu 4,5 cm tief, stabil gearbeitet und mit einem gleichmäßig strukturierten Baumwollmischgewebe bespannt.
Alle Werke können direkt aufgehängt werden – eine zusätzliche Rahmung ist nicht zwingend erforderlich. Bei dem hier vorgestellten Kunstwerk handelt es sich um ein signiertes Unikat; die Signatur befindet sich bei Steidingers Arbeiten vorderseitig oder rückseitig, meist ergänzt durch Titel oder Datum.
Rahmen-Empfehlung der Galerie
Premium Schattenfugenrahmen weiß SR-M6460A14-XL (für eine harmonische Farbwirkung)
Premium Schattenfugenrahmen schwarz SR-M6460A12-XL (für eine kontrastreiche Farbwirkung)
Premium Vintage-Schattenfugenrahmen, rost/gold, SR-81763 (Designerrahmen, Farbwirkung weitestgehend unverändert)
Premium Vintage-Schattenfugenrahmen, blaugrau/silber, SR-81753 (Designerrahmen, Farbwirkung weitestgehend unverändert)
Nahezu alle Größen können Sie direkt bestellen - sollte dies ausnahmsweise einmal nicht der Fall sein, kontaktieren Sie uns, damit wir Ihnen ein Angebot für die benötigte Größe machen können.
Die fachgerechte Montage erfolgt für Sie sodann kostenfrei in unserer Galerie. Bitte berücksichtigen Sie die um ca. 7-10 Werktage verzögerte Lieferzeit, die sich durch die Produktion und Montage des Rahmens ergibt.
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| Status (Unikat/Edition): | Original/Unikat |
|---|---|
| Tiefe: | ca. 4,0 cm |
| Technik/Ausführung: | Acrylmischtechnik, Collage |
| Material: | Leinwand auf Holzkeilrahmen, Pigmente, feinste Acrylfarben |
| Entstehungsjahr: | 2012 |
| Haupt-Farben: | Blau, Rot |
| Format: | Einteilig, Quadratisch |
"Georg Steidinger"
Georg Steidinger: Maler, Konzeptkünstler, Grenzgänger zwischen Typografie, Popkultur und Bildender Kunst
Georg Steidinger wurde 1963 in Stuttgart geboren und wuchs im
baden-württembergischen Metzingen auf – einem Umfeld, das ihn früh mit den
Spannungsfeldern zwischen Tradition, Rebellion und kultureller Neugier
konfrontierte. Seine frühen Jahre waren weniger von musealer
Kunstbetrachtung als vielmehr von der rohen, anarchischen Energie des Punkrock
und der alternativen Musikszene bestimmt. In den 1980er-Jahren wirkte Steidinger
zunächst als Musiker und Produzent in diversen Bands und Projekten – ein
Erfahrungsfeld, das sein späteres künstlerisches Werk maßgeblich beeinflussen
sollte.
Die folgenden beruflichen Stationen führten ihn in die sich damals radikal wandelnde Welt der Medien: als Radiopionier bei den ersten privaten Sendern, später in Marketingabteilungen großer Unternehmen, darunter Internetanbieter und Werbeagenturen. Dieses Zusammenspiel aus medialer Präsenz und inhaltlicher Selbstverortung schärfte seinen Blick für Narrative, Sprache und Wirkung – Elemente, die seine künstlerische Handschrift bis heute prägen.
Erst später, autodidaktisch und zugleich im Dialog mit etablierten Positionen, vollzog sich seine Hinwendung zur bildenden Kunst: über Studien und künstlerische Arbeiten bei Jess Walter, Sabine Berr, Beate Bitterwolf, Endy Hupperich und Prof. Nicolaus Hipp, insbesondere an der Kunstakademie Bad Reichenhall. Heute lebt und arbeitet Steidinger in München und Kitzbühel und ist als aktives Mitglied des Künstlerkreises Münchner Süden auch jenseits des eigenen Ateliers in die künstlerische Szene eingebunden.
Typografie trifft Textur: Die vielschichtige Arbeitsweise eines Materialpoeten
Steidingers künstlerische Praxis oszilliert zwischen malerischer Geste und typografischer Intervention, zwischen analogem Zufall und digitaler Vorstrukturierung. In seinem Konzept #4letterart, das längst über ein formales Spiel mit Vier-Buchstaben-Wörtern hinausgeht, manifestiert sich sein zentrales künstlerisches Anliegen: die Verschränkung von Sprache, Bild und Bedeutung zu einem poetisch-visuellen Vexierspiel.
Seine Werke entstehen schichtweise – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Acryl, Pigmente, Sand, Collagematerialien, LP-Cover, Plakate, Transferdrucke und Siebdrucktechnik werden in langwierigen Prozessen kombiniert, überarbeitet, verworfen und neu erschaffen. Zwischen den einzelnen Arbeitsschritten lässt Steidinger seine Leinwände oft über Wochen oder Monate ruhen. In dieser Phase reflektiert er das bereits Geschaffene, nimmt Veränderungen vor und arbeitet weiter, sobald eine neue Idee ihn inspiriert. Dieser offene, mehrstufige Arbeitsprozess erlaubt es ihm, spontane Impulse, musikalische Inspirationen und emotionale Energie unmittelbar in seine Werke einfließen zu lassen.
Charakteristisch für diese Arbeitsweise ist, dass viele Werke bewusst einen Zustand der Unvollständigkeit bewahren. Diese Uneindeutigkeit ist jedoch nicht Ausdruck eines Mangels, sondern ein ästhetisches Prinzip: „Ich liebe das Unperfekte“, sagt Steidinger – und macht damit deutlich, dass in der bewussten Fragmentierung und dem Nicht-Abgeschlossenen ein zentraler Teil seines künstlerischen Ausdrucks liegt.
Besonders wichtig ist ihm die Zusammenarbeit mit einer Siebdruckwerkstatt, in der handwerkliche Präzision und kreative Freiheit aufeinandertreffen. Dieser Kontrast prägt viele seiner Werke und macht die Vielschichtigkeit seiner Ideen sichtbar.
In seinen Installationen und Videoarbeiten integriert Steidinger Klang, Songtexte und politische Zitate als bedeutende Ausdrucksmittel. Besonders Songlyrics spielen dabei eine zentrale Rolle – sie bilden häufig den Ausgangspunkt seiner visuellen Kompositionen.
Ambivalenz als ästhetisches Prinzip: Inspirationen und thematische Tiefenschichten
Georg Steidingers Werke sind tief durchdrungen von persönlichen Erfahrungen und kollektiven Prägungen – von der Punk-Ästhetik der 80er, über die visuelle Sprache von Popkultur und Mode, bis hin zu soziopolitischen Beobachtungen unserer Gegenwart. Kunst ist für ihn kein geschlossener Ausdruck, sondern ein offenes Feld, das Widersprüche nicht glättet, sondern produktiv macht.
Die Serie Vinyl Collection etwa interpretiert ikonische Indie-Songs neu und bringt musikalische Biografie in visuelle Sprache. Analogue Pleasures zelebriert die Ästhetik vergangener Musikepochen – als Hommage, aber auch als kritische Reflexion einer zunehmend entmaterialisierten Kultur. Immer wieder fließen politische Kommentare ein, subtil oder direkt, etwa in HOME SWEET HOME, einer Installation, die mit Stacheldraht umhüllte Gastlichkeit inszeniert und Fragen nach Identität, Schutz und Ausgrenzung stellt.
Inspiration schöpft Steidinger aus der Reibung – sei es zwischen Bild und Text, zwischen digital und analog, zwischen Poesie und politischer Dringlichkeit. Seine Werke fordern das Publikum heraus, die eigene Haltung zu überdenken, und laden zur Vieldeutigkeit ein: Die Ambiguität wird zum Prinzip der Erkenntnis.
Steidingers Kunst als offener Denkraum
Georg Steidingers Arbeiten bewegen sich souverän außerhalb einer eindeutigen Kategorisierung. Sie bedienen sich der Sprache des Pop, der Symbolik der Urban Art und der konzeptuellen Strategien der Textkunst – ohne sich in einem dieser Felder endgültig zu verorten. Vielmehr tritt er als Grenzgänger auf, der Kontexte unterläuft, Bedeutungen verschiebt und die Kunst als offenen Diskursraum versteht.
In Rezensionen wird seine Kunst häufig als „visuelle Provokation“ beschrieben, als ein Spannungsfeld zwischen Ästhetik und inhaltlicher Tiefe. Besonders hervorgehoben wird der konzeptionelle Reichtum seiner Arbeiten, die in ihrer schichtweisen Strukturierung nicht nur als Werke, sondern als Denkprozesse gelesen werden können. So etwa im Berlin Art Magazine, das ihn als „gesellschaftlichen Spiegel“ bezeichnet, oder im Athena Art Magazine, das die Verbindung aus Rebellion und Formbewusstsein analysiert.
Die Typografie – oft aufgeladen mit poetischen, philosophischen oder politischen Fragmenten – erinnert in ihrer Direktheit an die Arbeiten von Jenny Holzer oder Barbara Kruger, wird bei Steidinger jedoch in ein offenes, emotionales Register überführt. Seine Kunst lebt nicht von didaktischer Schärfe, sondern von der Einladung zum Mitdenken, Mitfühlen, Mitirren.
Die Etablierung eines Rebellen
Georg Steidingers Werke sind auf zahlreichen nationalen und internationalen Plattformen präsent: unter anderem bei der der INCcorporating Art Fair in Hamburg, dem Munich Arthouse oder in der HAZE Gallery in Berlin. 2024 und 2025 zeigen Ausstellungen u. a. in der ARTOUI Concept Gallery, im Kunstverein Rosenheim oder im FAB München sein aktuelles Schaffen. Internationale Sichtbarkeit findet er zunehmend durch Beteiligungen an Kunstmessen, thematische Gruppenausstellungen und projektbezogene Installationen.
Ein bedeutender Meilenstein war die Aufnahme seiner Kunst in die öffentliche Sammlung der Städtischen Galerie Rosenheim – ein Zeichen wachsender institutioneller Anerkennung. Darüber hinaus kooperierte er mit Unternehmen wie O2, NetDoktor und Verizon Media und entwickelte innovative Formate an der Schnittstelle von Kunst, Musik und Markenkommunikation.
Nicht zuletzt ist Steidinger auch als Initiator aktiv: In Talks, Ausstellungsbegleitungen und kuratierten Formaten bringt er Menschen aus Wirtschaft, Kunst und Gesellschaft in produktiven Dialog. Die Zukunft seiner künstlerischen Praxis liegt im Weiterdenken dieser offenen Formate – in der Überschreitung von Mediengrenzen, in der intensiven Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Spannungsfeldern und im konsequenten Beharren auf Ambiguität als Möglichkeit der Erkenntnis.
Ausstellungen (Auszug)
2025
· FAB Pullach/München
· Offenes Atelier 28./29.06.25, München
· Das Atelier, Holzkirchen bei München
· Kunstmeile, Wolfratshausen
2024
· Statement Art, ARTOUI Concept Gallery, München
· TrendSet FineArts, Messe München
· Bürgerhaus Garching bei München
· Kunstverein Rosenheim
2023
· MUNICH ARTHOUSE 2023, München
· HAZE Gallery, „Andy Warhol In Me“, Berlin
2022
· Artbox Projects, URBANSIDE Gallery, Zürich
· H2 (POPUP), München
· Offene Ateliers im Münchner Süden
2021
· INCcorporating Art Fair, Hamburg
· Bürgerhaus Pullach/München
2020
· Remade Interior, München
· KGB kunstgaleriebar, München
2019
· ARTMUC, München
· MUNICH ARTHOUSE, München
· Verizon Media, München
Unternehmenskooperationen
· O2, München
· Netdoktor, München
· Verizon Media, München
· Experteer, München
Öffentliche Sammlungen und Ankäufe
· Städtische Galerie Rosenheim
Werdegang
· Geboren 1963 in Stuttgart
· Aufgewachsen in Metzingen in Baden-Württemberg
· 1981 – 1990 Musiker und Produzent in diversen Bands und Projekten
· 1989 – 1996 freier Mitarbeiter bei privaten Radiosendern
· Berufliche Stationen: TV-Sender, Werbeagentur, Online Dienste
· Studium Wirtschaftswissenschaften
· Malerei-Studien und -Arbeiten bei:
- Jess Walter und Sabine Berr (Atelier Projekt, München)
- Beate Bitterwolf, Endy Hupperich, Prof. Nicolaus Hipp (Kunstakademie Bad
Reichenhall)
· Lebt und arbeitet seit 1992 in München
· Seit Jury-Mitglied im Künstlerkreis Münchner Süden
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